Schuldekanin Cornelia Wetterich verabschiedet sich

Schuldekanin Cornelia Wetterich verabschiedet sich in den Ruhestand.
Mit Dankbarkeit blickt sie zurück.


Nach 39 Jahren im kirchlichen Dienst trete ich zum 1. September einen 18monatigen Sabbaturlaub an und danach gehe ich in den Ruhestand. Dabei erfüllt mich große Dankbarkeit. Beinahe mein ganzes Berufsleben (seit 1988) habe ich im Kirchenbezirk Wertheim verbracht und mich hier immer sehr wohl gefühlt. Ganz gleich ob als Pfarrvikarin bei Dekan Nagel, als Pfarrerin der Gemeinde Eichel-Hofgarten oder als Schuldekanin im Kirchenbezirk – es gab stets viel zu tun, aber auch jede Menge Unterstützung für mich. Die Arbeit hat mir viel Freude gemacht, vor allem dann, wenn wir ein Team waren und gemeinsam nach Lösungen für Probleme gesucht, Ideen entwickelt, Projekte geplant und durchgeführt haben. An so vieles erinnere ich mich gerne. Besondere Höhepunkte waren sicher die Musicals in Eichel-Hofgarten, die Schülerbibeltage mit den Grundschulen in Wertheim und Lauda, die Fachtage für Erzieherinnen und natürlich das Reformationsspektakel 2017.
Aus beruflichen Kontakten sind manche Freundschaften entstanden. Das bedeutet mir viel. Denn mein Mann und ich, wir bleiben ja in Wertheim wohnen. Daher werden wir uns an der einen oder anderen Stelle sicher weiterhin begegnen. Aber meine Rolle wird dann eine andere sein.
Ausgesprochen glücklich bin ich, dass die Nachfolge im Schuldekanat so gut geregelt werden konnte. Ich bitte Sie, Frau Niehaus ebenso freundlich aufzunehmen wie mich.
In den 39 Dienstjahren, auf die ich zurückblicke, hat sich vieles verändert – in der Welt und darum auch in der Schule und in der Kirche. Manches ist leichter geworden, anderes anstrengender. Mit der Fusion der 3 Kirchenbezirke stehen jetzt wieder große Veränderungen an. Wieder wird einiges anders werden aber nicht zwangsläufig schlechter. Es wird darum gehen, die vorhandenen Chancen zu erkennen und sie zu nutzen.
Eines ist gleich geblieben in all den Jahren: Gottes Zusage „Ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.“ Darauf ist Verlass. Das durfte ich oft erleben. Und daran wird sich nichts ändern. Im Vertrauen darauf können Sie und ich hoffnungsvoll in die Zukunft gehen. Wir können weiterhin Kirche gestalten – jede an ihrem und jeder an seinem Ort und alle gemeinsam. Dass uns das gelingt, das wünsche ich uns!
Bleiben Sie behütet und Gott befohlen!
Cornelia Wetterich, Schuldekanin