"Es ist schon himmlisch bei uns in Eichel"

- 23.11.2018 - 

10. Künstler- und Handwerkermarkt

Macht hoch die Tür, die Tor macht weit: In Eichel öffnen am 1. Dezember zum zehnten Künstler- und Handwerkermarkt wieder viele Höfe, Scheunen und Garagen für Aussteller und Besucher.

Quelle: Elmar Kellner
Es gibt wieder Getöpfertes, Genähtes und Gebasteltes, Motorsägearbeiten sind dabei, selbst gebrannte Schnäpse und weihnachtliche Deko aus Holz.
Eichel. Wenn sich am Abend die Menschen um den Dorfbrunnen versammeln und im Schein der Kerzen gemeinsam Weihnachtslieder singen, dann erreicht die ganz besondere Atmosphäre, die den Eicheler Künstler- und Handwerkermarkt seit jeher auszeichnet, ihren Höhepunkt.

Stimmungsvoll ist es aber schon zum Auftakt, den um 13 Uhr an gleicher Stelle der Evangelische Kindergarten Eichel-Hofgarten unter der Leitung von Marion Schlör gestaltet. Kurze Zeit später machen sich die Engel auf den Weg, um die Besucher mit Plätzchen und Segenswünschen auf die Adventszeit einzustimmen. Sie halten überdies Flyer bereit, damit die Gäste sich über das Angebot des Marktes informieren und den Weg zu den 39 Ausstellerinnen und Ausstellern auch finden können.

Als vor 20 Jahren alles anfing, waren es gerade einmal halb so viele Stände, erinnern Elke Diehm und Pfarrerin Verena Mätzke im Pressegespräch. Beide gehören zum 13-köpfigen Organisationsteam – ausschließlich Frauen übrigens – das sich seit Monaten um das Gelingen der Veranstaltung kümmert.

Von Anfang an dazu gehört Sabine Röhrig. Sie hatte seinerzeit die Initiative gemeinsam mit Antje Dewes ergriffen, in Eichel einen Markt auf die Beine zu stellen, der sich, zumindest entfernt, an das Konzept im bayerischen Sommerhausen anlehnt. Trat 1998 noch der Kindergarten als Veranstalter auf, ist es heute die gesamte Kirchengemeinde, beziehungsweise, wie es etwas sperrig auf dem Flyer heißt, die „Evangelische Emmausgemeinde, Predigtbezirk I“.

Einblick in die Vorbereitungen

So etwa im April gehe man erstmals durch das Dorf, im Monat darauf erscheine dann eine kurze Meldung in den Tageszeitungen „und dann melden sich die Leute“, geben Elke Diehm und Sabine Schröck einen Einblick in die Vorbereitungen. Fast alle Eichler sind gerne bereit, ihre Höfe, Scheunen und Garagen zur Verfügung zu stellen, in denen dann das unterschiedlichste Angebot präsentiert wird.

Es gibt wieder Getöpfertes, Genähtes und Gebasteltes, Motorsägearbeiten sind dabei, selbst gebrannte Schnäpse und weihnachtliche Deko aus Holz. Im Kindergarten werden Advents- und Türkränze gefertigt, die regelmäßig reißenden Absatz finden. Auch die Pfarrerin gehört zu den Kunden. „Ich habe alle zwei Jahre einen gescheiten Adventskranz“, lacht sie und lobt im gleichen Atemzug alle die, die ehrenamtlich bei der Sache sind und „das tolle Gemeinschaftserlebnis“.

Viel Musik

Natürlich gibt es auch ein passendes Rahmenprogramm. Am Dorfbrunnen musiziert ab 14 Uhr Ronny Horn, ab 17 Uhr verbreiten Christian und Markus Hofmann aus Dorfprozelten Weihnachtszauber auf der Panflöte. In der Veitskirche werden ab 14 Uhr ein Orgelkonzert und Adventslieder zum Mitsingen mit Bezirkskantorin Katharina Wulzinger angeboten, ab 16 Uhr bieten Oktavenhüpfer, - flöhe und - stürmer unter der Leitung von Laura Skirde ein kleines Weihnachtskonzert. „Die Eichler freuen sich auf ihren Künstler- und Handwerkermarkt“, wissen Elke Diehm und Sabine Schröck. Und für Pfarrerin Mätzke steht fest: „Es ist schon himmlisch bei uns in Eichel.“

 
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