Dekan Büsing wurde 60

- 07.01.2019 - 

Am 28. Dezember beging Dekan Büsing seinen 60. Geburtstag

Guter evangelischer Religionsunterricht und die Jugendarbeit beim CVJM waren für seine Berufswahl als Pfarrer ausschlaggebend.

Quelle: Elmar Kellner

Wertheim. Vor wenigen Tagen feierte Hayo Büsing, Dekan des Evangelischen Kirchenbezirks Wertheim, seinen 60. Geburtstag. Auf seinen eigenen Wunsch erscheint dieser Artikel erst heute, denn „zum ersten Mal seit vielen Jahren war ich in dieser Zeit nach Weihnachten nicht zu Hause und wollte vermeiden, dass jemand vor verschlossenen Türen steht“.

Geboren am 28. Dezember 1958 in Bruchsal, waren ein klassisch-anspruchsvoller, guter evangelischer Religionsunterricht und die Jugendarbeit im CVJM entscheidend für den Berufsweg, den er nach dem Abitur einschlug.

Zunächst aber standen Ergänzungsprüfungen in Latein und Griechisch an, denn die alten Sprachen waren an dem von Büsing besuchten mathematisch-naturwissenschaftlichen Gymnasium nicht unterrichtet worden. „Das war nicht ganz einfach“, blickt der Dekan heute zurück. Das Studium absolvierte er dann in Bethel und, weil er nach eigenem Bekenntnis schon immer eine Affinität zum Norden hatte, in Hamburg.

Nach Heidelberg und Freiburg

Schließlich wechselte er nach Heidelberg, wo er unter anderem auf den späteren Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland, Wolfgang Huber, traf.

Freiburg war eine weitere Station, doch dazwischen lag eine erste Begegnung mit Wertheim, wo er im Lehrvikariat bei Pfarrer Udo Köser erste praktische Erfahrungen sammelte.

„Ich denke noch an mein erstes Weihnachtsfest hier in Wertheim. Es gab am Wartberg, in Vockenrot und Sachsenhausen drei Krippenspiele mit drei unterschiedlichen Besetzungen.“

Es war die Zeit, als noch von einer „Theologenschwemme“ gesprochen wurde. 25 Lehrvikare traten damals ihren Dienst ein, vielleicht zehn sollten später übernommen werden. „Da bist du nicht dabei“, sei ihm damals oft durch den Kopf gegangen, erinnert sich Büsing an „eine bedrückende Zeit“. Er war doch dabei, auch dank der Solidarität der Lehrvikare untereinander.

Noch im Probedienst wurde Hayo Büsing nach Bad Bellingen-Hertingen versetzt.

Die Gemeinde gehörte „zu den zwei bis drei Angeboten, die auf dem freien Markt nicht zu besetzen waren“. Schnell stellte er fest, dass es sich aber „um eine schöne Pfarrstelle handelte“. Und um eine anspruchsvolle Herausforderung.

„Manche Erfahrung habe ich später in meine neue Aufgabe in Wertheim mitnehmen können.“ Die kam auf ihn zu, als er im Sommer 1999 zum Dekan des Evangelischen Kirchenbezirks gewählt wurde und zum 1. März 2000 die Nachfolge von Konrad Hettler antrat. Zwei Mal, zuletzt 2015, wurde er für jeweils acht Jahre wiedergewählt. Noch ist der Geistliche, der seit mehr als 30 Jahren mit seiner Frau Inge verheiratet ist und mit ihr zwei Töchter hat, in der ersten Hälfte seiner dritten Amtszeit.

Ab und an, so der jetzt 60-Jährige, denke er schon einmal an „die Zeit danach, aber es ist nicht so, dass man sich jetzt intensiv auf das Ende des beruflichen Weges vorbereitet. Das ist noch zu lange hin, als dass man das jetzt ‚auslaufen’ lassen könnte“. Sein Interesse an Neuem sei noch nicht erlahmt, ebenso wenig wie der Wille, Herausforderungen, vor denen die Kirche nach wie vor stehe, chancenorientiert anzugehen. „Mit vielen Menschen guten Willens wird es uns gelingen.“ ek

 
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Quelle: Oliver C. Habiger
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Quelle: Oliver C. Habiger
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