Bezirkssynode Buchen

Schwerpunkt der Synode war die Wahl und Besetzung wichtiger Positionen. 
Die Vereinigungsfeier der bisherigen drei Bezirke zum neuen Kirchenbezirk Odenwald-Tauber ist am 28. November in der Stiftskirche in Wertheim.
Ein gemeinsamer Geist war schon spürbar. 

Die erste große Bezirkssynode des Evangelischen Kirchenbezirks Odenwald-Tauber fand in der Stadthalle Buchen statt. Über 100 Synodale haben sich eingefunden.
Die Synode beginnt mit einem Gottesdienst, den die drei Dekanspersonen Volkhard Krall, Wibke Klomp und Ingolf Stromberger mit den Synodalen und den Gästen feiern.
Der neue Evangelische Kirchenbezirk Odenwald-Tauber umfasst die bisherigen Bezirke Adelsheim-Boxberg, Mosbach und Wertheim. Es gehören ca. 70 Gemeinden und ca. 65000 Gemeindeglieder dazu. Einzelne Gemeinden haben sich zu Kooperationsräumen zusammengeschlossen, um enger und gemeindeübergreifend zusammen zu arbeiten. Insgesamt gibt es zehn Kooperationsräume.
Zur Bezirkssynode gehören 115 Synodale. Die Mehrheit der Synodalen sind Ehrenamtliche. Dazu kommen die Pfarrpersonen und je ein Stellvertreter bestimmter Berufsgruppen. Elvira Ungefucht, Wertheim, vertritt die Diakoninnen, Gerald Vogt, Adelsheim, die Jugendreferenten und Isabelle Richter, Mosbach, die Kantoren. Jeder Synodale hat eine/n Stellvertreter/in.
 
Bisher leitete Pfarrer Karl Kreß die Synode in Adelsheim-Boxberg, Norbert Bienek in Mosbach und Ekkehard Hüneburg in Wertheim. Karl Kreß war 30 Jahre Vorsitzender der Bezirkssynode Adelsheim-Boxberg. Kreß sagte: „Obwohl oft schwierige Themen anstanden, möchte er die Arbeit in der Synode nicht missen.“ Bienek war sechs Jahre Vorsitzender der Bezirkssynode Mosbach. Mit großem Dank wurden sie verabschiedet. Pfarrer Kreß wird künftig in den derzeit vakanten Gemeinden Dertingen, Kembach und Dietenhan Gottesdienste gestalten. Bienek wird weiterhin als Prädikant tätig sein.
 
Ekkehard Hüneburg wird als neuer Vorsitzender der Bezirkssynode gewählt. Seine beiden Stellvertreterinnen sind die Pfarrerinnen Sophia Weber, Wertheim und Rebecca Stober, Mudau.
 
Als Landessynodale wurden Dr. Daniela Freifrau von Gemmingen-Hornberg, Mosbach und Dr. Barbara Peter aus Boxberg verabschiedet.   
In die neue Landessynode wurden Helmut Wießner, Wertheim-Dietenhan, Jens Schwingel, Buchen und Dekan Ingolf Stromberger, gewählt.
 
Die bisherigen Dekan-Stellvertreter Oliver Habiger, Michael Roth-Landzettel und Philipp Tecklenburg wurden in ihrem Amt bestätigt und wiedergewählt.
 
Das Leitungsgremium des Kirchenbezirks ist der Bezirkskirchenrat. Zum künftigen Bezirkskirchenrat gehören die drei Dekanspersonen, drei Dekan-Stellvertreter, die beiden Schuldekane Birgit Niehaus und Gunnar Kuderer, Ekkehard Hüneburg, der Vorsitzende der Synode, drei Landessynodalen, beide Bezirksdiakoniepfarrer und Bezirksjugendpfarrer, dessen Wahl noch aussteht. Folgende Personen wurden dazu gewählt:  Pfrin Scheuble, Angelika Benz, Edgar Groß, Pfrin Stober, Pfrin Sophia Weber, Herr Hertner, Frau Faus, Frau Quoos und Frau Waldenburger.  Vielfach äußerten die Synodalen, dass die Arbeit, auch wenn es manchmal anstrengend ist, ihnen Freude macht.  
 
Als Diakoniepfarrer werden Pfarrer Oliver Schüle und Pfarrerin Dr. Annegret Ade gewählt. 
Für den Bezirksdiakonieausschuss werden Ingrid Kachel, Herr Graner und Pfr. Samuel Goerke gewählt. Vorsitzender ist Pfr Oliver Schüle, Stellvertreterin Pfr. Dr. Annegret Ade.  
 
Dekanin Wibke Klomp berichtete aus der Arbeit des Bezirkskirchenrates. Im Sommer 2027 wird Dekan Volkhard Krall in den Ruhestand verabschiedet. Dann werden Stromberger und Klomp sich die Arbeit aufteilen. Stromberger wird im Bereich Nordost tätig sein, sein Schwerpunkt ist die Bezirksjugendarbeit.
Klomp wird in der Region Südwest tätig sein mit den Arbeitsfeldern Prädikantenarbeit und Frauenarbeit.
Zur Freude der Dekane sind derzeit fünf Pfarrer/innen im Probedienst tätig. 
Neben den Prädikanten gibt es jetzt auch Lektoren. Pfarrer Dr. Kücherer, Schüpfer Grund, bietet dazu den Kurs „Gottesdienst elementar“ an.  
Großer Beliebtheit erfreuen sich die Tauffeste, die in der Region stattfanden, z.B. am Mondsee in Mondfeld, Tauberwehr in Dittigheim, Michelsee in Michelbach, in Mosbach, im Elztal und in Neckargerach. 
Neu ist auch „Einfach heiraten“ ohne monatelangen Vorlauf, ohne Stress. Dies ist in Wertheim am 20. Juni und in Lauda am 26. Juni möglich. Kontakt: Evang. Pfarramt Lauda, Tel. 09343-1277, Dekanat Wertheim Tel. 09343-1367  
Die Vereinigungsfeier des Evang. Kirchenbezirks Odenwald-Tauber findet am 28. November in der Stiftskirche Wertheim statt.
 
Als neuer Bezirksjugendreferent stellte sich Tobias Kreß vor. Er hat eine 50%-Stelle inne und wird im Team mit Bezirksjugendreferent Gerald Vogt arbeiten. Es gibt ein vielfältiges Angebot der Bezirksjugend für Kinder und  Jugendliche. Für die Kinderfreizeit für 8 bis 11jährige vom 1.8. bis zum 8.8.26 im Freizeithaus Fornsbach gibt es noch freie Plätze. Kontakt und Anmeldung: www.christusbund.de
Schon-Konfirmierte, kurz Schokos genannt, können am 12. Juni an der Schoko Night in Walldürn teilnehmen, eine Anmeldung wird erbeten. Außerdem gibt es Schulungen für Mitarbeitende. Die Gemeinden können Gerald Vogt und Tobias Kreß einladen, um beispielsweise ein Programm für Kinder zu gestalten. Kontakt: Gerald Vogt Dienstort Adelsheim, Tel. 06291-1087 gerald.vogt@kbz.ekiba.de  Tobias Kreß, Dienstort Mosbach, Tel. 06261-67462746,
 
Helmut Wießner, Landessynodaler und ehrenamtlicher Vorsitzender des Finanzausschusses der Badischen Landeskirche berichtete von der Landessynode „Die Kirchensteuereinnahmen gehen weiter zurück. Es ist schwieriger geworden Pfarrpersonen und Diakone für die Gemeinden zu gewinnen. Ein kleiner Lichtblick ist, dass die Zahlen der Theologiestudierenden wieder etwas zugenommen haben,“ so Wießner
Die Musikschule Mosbach und das Ev. Bezirkskantorat Mosbach haben gemeinsam die Singschule Mosbach gegründet. Die Bezirkskantorin Isabelle Richter, Mosbach hat mit den SchülerInnen ein Musical eingeübt. So gibt es eine gute Zusammenarbeit von Musikschule, Grundschulen und Kirchenmusik.  
Die Weigle-Orgel der Stiftskirche Mosbach ist wieder zurück. Die Königin der Instrumente erstrahlt in neuem Glanz. Die feierliche Orgeleinweihung findet am 23. Mai um 15 Uhr in der Stiftskirche Mosbach statt.
 
Die Musikschule Mosbach und das Ev. Bezirkskantorat Mosbach haben gemeinsam die Singschule Mosbach gegründet. Die Bezirkskantorin Isabelle Richter, Mosbach hat mit den SchülerInnen ein Musical eingeübt. So gibt es eine gute Zusammenarbeit von Musikschule, Grundschulen und Kirchenmusik.  
Die Weigle-Orgel der Stiftskirche Mosbach ist wieder zurück. Die Königin der Instrumente erstrahlt in neuem Glanz. Die feierliche Orgeleinweihung findet am 23. Mai um 15 Uhr in der Stiftskirche Mosbach statt.
 
„Nicht am Menschen sparen“
Heike Bährle ist Landeskirchliche Pfarrerin bei der Johannes-Diakonie. Sie stellte die Initiative „Nicht am Menschen sparen“ vor. Unter dem Slogan „Sparen an Sozialleistungen? Aber bitte nicht am Menschen sparen.“ Unterstützen neben der Johannes-Diakonie weitere 14 Organisationen diese Kampagne. An Eingliederungshilfen für Menschen mit Beeinträchtigungen darf nicht gespart werden. Sinnvoller wäre es die Kosten durch Bürokratieabbau zu reduzieren.“ Unter nichtamMenschensparen.de kann eine Petition unterschrieben werden.
 
Elvira Ungefucht, Diakonin der Kirchengemeinde Wertheim wirbt für das Projekt „AnkommenErinnernErzählen“, das sich mit der Geschichte der Rußlanddeutschen und ihrem Lebensgefühl beschäftigt. In der Zeit vom 10. bis zum 25. Oktober wird es neben einem Erzähl- und Begegnungscafe eine Aufführung des Rußlanddeutschen Theaters aus Niederstetten geben.         
Die Synodalen werden mit dem Segen Gottes entlassen.
Petra Herold, Bezirksdiakonin